Schlagwort: Gedanken

  • Bildergalerie 3, Sommer 2026

    30.Juli 2026 in Bruneck Zentrum vom Cafe Cosmo aus um 9.30 Uhr fotografiert. links: Japanischer Fächerahorn, rechts: Thuja, imHintergrund: Rosskastanie, Aufnahme mit IPhone 13, 16:9, bearbeitet mit KI OpenAI, zum Ölfarbbild umgearbeitet, Foto:© Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Sommerblumenwiese, (Rauher Sonnenhut, Schmuckkörbchen, Kugeldistel, Kornblume, Malven) aufgenommen am 30.7.2026 in Bruneck, Raika-Park, mit IPhone 13 im RAW Format, Foto hjr © Hansjörg (Johann Georg) Rogger

    Sommerwiese, Sexten, 2026, Aufnahme 16:9, aquarelliert nachbearbeitet mit IPhoto und KI, Foto: © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Sommersonnenuntergang fotografiert von Sexten/Moos aus nach Westen am 9.7.2026, 20.30 Uhr, Nikon Zoom,
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Sommersonnenuntergang, das Original (siehe Bild oben) als Ölmalerei bearbeitet mit iPhoto, Photoshop, KI OpenAI, 9.7.2026,
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Das Original oben impressionistisch umgedeutet
    Drei Schuster Spitze mit Gipfelkreuz, fotografiert von der Bergstation „Drei Zinnen„ aus mit Nikon, Teleobjektiv 70-300 mm Juli 2026,
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Der Zwölferkofel, mit Nikon, Teleobjektiv 70-300 mm fotografiert im Juli 2026, von der Bergstation „Stiergarten Drei Zinnen“ aus
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Der Zwölferkofel aquarelliert, Juili 2026, bearbeitet mit iPhoto und KI-OpenAI
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Drei Zinnen, im Vordergrund der Paternsattel, fotografiert mit Nikon Zoom 70-300 mm von der Bergstation „Stiergarten Drei Zinnen“ aus, Juli 2026,
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger

    Schmalblättriges Heidenröschen, Sexten, Alm-Alpe Nemes, Juli 2026, Originalfoto, aufgenommen mit Nikon 18-105 mm, bearbeitet mit iPhoto + KI-OpenAI als Ölmalerei umgearbeitet,
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Tassenbacher See, Osttirol, Sommer/Herbst 2025, Originalbild als Ölmalerei bearbeitet mit iPhoto und KI OpenAI, Foto: ms
    Marokko im Frühjahr, (Fächerpalme, Drillingsblume weiß, violett, rosa, Flammenbaum, Albizia u.a.) 2026, Aufnahme von ms.
    Das Originale Bild oben wurde mit iPhoto und chatcpt als Ölmalerei umgearbeitet.
    Wasserhahnenfuß auf einer Insel im Teich Waldheim Sexten, Juli 2026,
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Wasserhahnenfuß auf einer Insel im Teich Waldheim Sexten. Das Original oben ist bearbeitet mit IPhoto + KI OpenAI, aquarelliert, Juli 2026, Foto hjr
    © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Schwammstädte Bruneck, Lienz, Piere di Cadore, (gesehen am 30.7.2026 in Bruneck) Das Schwammstadt-Prinzip ist eine Pflanzmethode, die darauf abzielt, die Lebensbedingungen von Stadtbäumen zu verbessern, Baumwurzel bekommen mehr Platz, Verbesserung von Regenwasserversickerung. Die rundherum eingebauten Schotterkörper und das spezielle Substrat funktionieren wie ein Schwamm, indem er Wasser speichert, den Baum damit versorgt und den Wasserabfluss bei Starkregen dämpft. (Schafgarbe, Rauer Sonnenhut, Kugeldistel, Salbei, Witwenblume, verschiedene Gräser) Aufgenommen mit iPhoto 16:9, Foto hjr. © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Dasselbe Bild wie oben, aber als Ölmalerei umgearbeitet. Bearbeitet mit iPhoto und KI OpenAI. © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Der Einserkofel in den Sextner Dolomiten vom Talschluss aus gesehen, mit Gipfelkreuz, 2.698 Meter über dem Meer, aufgenommen mit Nikon Zoom 30-300 mm im Juli 2026, © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Abend nach dem Sonnenuntergang, Sexten im August 2026, © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Sonnenfinsternis 12.8.2026, Autor des Bildes: Jan Helebrant, Prag. (solar eclipse 2026-08-12, photographed through X-ray filmlocation: Praha, Czech Republic author: Jan Helebrant http://www.juhele.blogspot.com). Der Autor hat es der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, indem weltweit auf alle Urheberrechte einschließlich aller verwandten und angrenzenden Rechte, im gesetzlich zulässigen Umfang verzichtet wurde. Das Werk kann kopiert, verändert, verbreitet und aufgeführt werden, auch zu kommerziellen Zwecken, ohne um Erlaubnis fragen zu müssen. Das Bild wurde von hjr. als Ölmalerei umgearbeitet.
    Sonnenfinsternis, 12.8.2026, das Original von Helebrant
    Blumensommerwiese, aufgenommen am 23.8.2026 in den Sextner Dolomiten, Foto hjr., Kornblume (Centaurea cyanus) – die zahlreichen leuchtend blauen Blüten, Schmuckkörbchen / Cosmea (Cosmos bipinnatus) – die großen rosa und weißen Blüten, Skabiose / Witwenblume (Scabiosa) – die violetten, kugelig wirkenden Blüten, Zinnie (Zinnia) – die kräftig rosa Blüten im unteren und mittleren Bereich, Ringelblume (Calendula officinalis) – die orangefarbenen Blüten, Kugeldistel (Echinops) bzw. ähnliche distelartige Blüten – einige der kugeligen violett-blauen Formen, Schafgarbe (Achillea millefolium) – die kleinen weißen Blütendolden, Glockenblumen (Campanula) – einige der kleinen blau-violetten Blüten, Gräser und verschiedene Wildkräuter als Begleitpflanzen
    Die Blumensommerwiese als Ölmalerei nachempfunden, bearbeitet mit iPhoto und KI, Grundlage ist das originale Bild oben, © Hansjörg (Johann Georg) Rogger
    Turmaufbau am Forianitor Bruneck, Aufnahme von © Hansjörg (Johann Georg) Rogger, 2026

    Alle Bilder von Hansjörg Rogger (hjr) + Gästen (ms: Sabine Mitterhofer) Entweder original mit Nikon 18-105 oder 70-300 oder mit iPhone, nachbearbeitet mit IPhoto, Photoshop und/oder OpenAI, Johann.rogger@me.com, © Hansjörg (Johann Georg) Rogger

  • Gedanken zum Nachdenken

    „Es kommt vor, dass es Situationen gibt, wo man nichts mehr sagen kann, wirklich sprachlos ist – es ist alles nur ein Ahnbarmachen.“ (Pina Bausch, Tanztheater Wuppertal)

    Wenn „Die Zeit“ am 30. Dezember 2025 die Verkommenheit der globalen Elite beschreibt (Heinrich Wefing), dann wirkt das selbstzufriedene Elitegehabe mancher Schulen nur noch grotesk. Statt Statusrituale und Distinktionsneurosen zu pflegen, sollten alle Schulen das lehren, was zählt: ein einfaches, moralisch anständiges Leben, das keine soziale Eitelkeiten zu transportieren hat. (hjr.)

    Ich war völlig baff – oder, treffender gesagt: sprachlos –, als ich aus berufenem Mund hörte, dass es den einst so hoffnungsvoll begonnenen Aufbruch an der Schule (Sowi-Gym) nicht mehr gibt. Abgesagt. Einfach weg. Dabei hatte alles so vielversprechend begonnen: mit breiter Unterstützung und echter Wertschätzung. Die Initiative kam von unten und wurde von oben getragen. Ein trauriges Lehrstück darüber, wie Transformation abgewürgt werden kann. (hjr.)

    „Historisches Orientierungswissen kann sehr helfen, Demokratie sowie Grund- und Freiheitsrechte weiterhin zu verteidigen. Sie sind tatsächlich nicht selbstverständlich. Demokratie muss gelebt und verteidigt werden. Ein Blick zurück in die Geschichte hilft also absolut, wird jedoch viel zu wenig getan. Ich hoffe sehr, dass unsere Generation nicht so endet wie die Generation meiner Großeltern und Urgroßeltern im Ersten Weltkrieg, der die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs und des Holocausts gleich mit impliziert hat.“ (Oliver Rathkolb, Zeithistoriker, Ö1, 2.1.26)

    Vielleicht ist Gerechtigkeit weniger eine Frage der Antworten als eine der Verantwortung dessen, was wir aus unserem Glück, unserer Sicherheit und unserer Freiheit machen – im Wissen darum, dass sie anderen verwehrt bleibt. (hjr.)

    Trumps Überfall auf Venezuela: „Das ist nicht „komplex“, wie es von der Bundesregierung dargestellt wird. Es ist ein Angriff auf Regeln und Werte, die eigentlich für alle gelten sollten – als Grundlage für Frieden, Sicherheit und den weltweiten Schutz der Menschenrechte. Wenn Deutschland und Europa jetzt nicht unmissverständlich Haltung zeigen, droht eine Weltordnung, in der Macht über Recht steht.“ (Julia Duchrow Generalsekretärin Amnesty International in Deutschland, 8.1.2026)

    Serhij Zhadan, Ukrainer, Lyriker, Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels: „Es erwarten Menschen den Abend, die Schnecken gleichen, so hart schlafen sie auf den Bahnhöfen, so tief. Gebrochen die Grenzlinie wie ein Kiefernzweig. Der Weg ist schwer, wenn du dein Haus und dein Gestern auf dem Rücken trägst………“ (Aus: Chronik des eigenen Atems, Suhrkamp)

    Der Schweizer Psychoanalytiker Arno Gruen: “Die Drogensüchtigen sind nicht die Schlimmsten. Es gibt andere Süchtige, die die Kriege machen, aber die stufen wir nicht als Süchtige ein…..Leute, die den Tod anderer suchen, erhalten sich nur am Leben indem sie anderen Menschen was zufügen.“ (Arno Gruen im Interview mit hjr.)

    Am 2.März 2022, kurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine schrieb ich einen Brief an den HGV Südtirol mit der Bitte, den Russen keine touristischen Aufenthalte zu ermöglichen. Die Antwort lautete, ich zitiere aus dem Brief des HGV: „Maßnahmen, mit denen Russ:innen der Urlaub in Südtirol verwehrt wird, erachten wir (daher) als nicht dienlich.“

    Geschäft ist halt Geschäft oder wie es der römische Kaiser Vespasian, 1.Jh n.Chr. ausdrückte: „pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht). In der Dreigroschenoper von Berthold Brecht heißt es: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“

    “I’m the captain of my soul.” Die letzte Verszeile von William Ernest Henley 1875. “Egal wie schmal das Tor, wie groß, wieviel Bestrafung auch ich zähle, ich bin der Meister meines Schicksals, ich bin der Kapitän meiner Seele.“ (Invictus von William Ernest Henley)

    Der persische König Xerxes, so heißt es in der Legende, lies einst das Meer auspeitschen, nachdem ein Brückenbau über die Meeresenge Hellespont (Dardanellen) scheiterte. Wie nahe sind sich doch die Herren Xerxes, Trump, Putin, Xi Jinping.

    Die Künstlerin Katharina Raab in Kulturzeit am 22.2.26: „Ich glaube nicht, dass es unpolitische Kunst gibt. Ein orange getönter Faschist mit Allmachtsphantasien, über den man sich kaputtlachen könnte, wenn er nicht so gemeingefährlich wäre, wird ganz offiziell wiedermal US Präsident. Bezogen auf die momentane Weltlage möchte ich gern einen meiner Lieblingsautoren nämlich Erich Kästner zitieren: ‚Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegen zu stellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen!‘ Und egal wie besorgniserregend diese Welt ist, ich glaub ganz fest daran, dass unsere Liebe so viel stärker ist, als der Hass, den diese Machthungrigen und absolut erbärmlichen Gestalten versuchen zu verbreiten.“