Und die verbrecherischen Mörder im Kreml können ihr Treiben seit 10 Jahren ungehindert fortsetzen. Hinter ihren Anzügen und Krawatten verbirgt sich der Gestank moralischer Verkommenheit. Die Vereinten Nationen sind zu einer Farce erstarrt. Die Weltgemeinschaft hat versagt.
19. Juli 2014 – und die Verbrecher morden weiter
Ich stelle mir vor, du und ich wären in jener Maschine gewesen, die über der Ukraine abgeschossen wurde. Tot, weg, nicht mehr da. Von 10.000 Metern in die Tiefe gestürzt, zerstückelt am Boden zerschellt. 298 Menschen, darunter 80 Kinder, wurden ermordet – von Lügnern, von arroganten Kriegstreibern.
Einen Gott, wie ihn die Kirche weismachen will, gibt es nicht, denn sonst hätte er dies zu verhindern gewusst – ebenso wie Millionen Male zuvor: bei den Hexen, den Juden, den Kindesmissbräuchen und so weiter.
Jede Strafe, die diese Mörder vielleicht einmal treffen wird, ist zu wenig. Jede! Was mir bleibt, ist ohnmächtiger Zorn und der Gedanke an die, die die 298 verloren haben. Ich weine, ich bebe und verfluche die 55 Grad 45 Minuten 56 Sekunden nördlicher Breite und die 37 Grad 37 Minuten 16 Sekunden östlicher Länge. Ich verfluche euch Mörder – hinterhältig, verlogen, wie ihr seid – und ich lüstere nach Rache, hier und jetzt. Das Jenseits, von der Kirche immerfort gepredigt, gibt es nicht.
Hansjörg Rogger
Der Beitrag wurde am 19.7.2014 zum
ersten Mal veröffentlicht